About

Etwas zu kreieren hat mich immer fasziniert. Noch bevor ich fotografiert habe, nannte meine Mutter mich ein Adlerauge, weil ich zu Hause und unterwegs alle möglichen, verloren geglaubten Sachen und Dinge wieder gefunden habe. Trotz oder gerade wegen der dicken Brille, die ich als Kind tragen durfte. Damals kein großer Fan davon, wäre ich mit diesen Brillen 30 Jahre später sicherlich in einem Modemagazin gelandet.

Menschen und Situationen habe ich bereits in Kindertagen unheimlich gerne beobachtet. Später, ich besaß mit 10 Jahren meine erste Kamera mit Kassettenfilmen, habe ich Klassenfahrten und das Leben unserer Haustiere dokumentiert. Ich wollte Tierarzt werden. Fotografie war eines von vielen Hobbys.

Mit der digitalen Fotografie wurde aus dem kleinen ein großes Hobby. Ich habe es geliebt, sofort die Ergebnisse meiner Arbeit sehen zu können. Es begeistert mich auch noch heute, während eines Shootings oder auf einer Hochzeit direkt Bilder zeigen zu können und zusammen an einem individuellen Ergebnis für diesen Tag zu arbeiten.

Ganz gradlinig war mein Weg zur Fotografie nicht. Ich habe Landschaftsarchitektur studiert und schwedische Möbel verkauft. Nach meinem Trainee-Programm für ein großes Unternehmen war klar, ich will kreativ arbeiten, aber in der Architektur und im Handel werde ich nicht froh.

Na dann Paare und Hochzeiten fotografieren “das kannst Du doch gut” sagte mir eine gute Freundin. Gemacht getan. Einiges an Mut gehörte dazu, einen ‘sicheren Job’, was auch immer das genau sein soll, gegen die Selbstständigkeit zu tauschen. Das war 2013 und ich habe es nicht bereut. Heute würde ich jedem raten, seinen Träumen und Idealen zu folgen.

Noch immer fotografiere ich gerne glückliche Menschen. Es ist mein Geschenk an die Welt und ein Geschenk für mich. Besonders wichtig ist mir die Authentizität meiner Bilder, Connection und Gefühle des Herzens sichtbar zu machen. Über mein Verständnis von Authentizität und die zehn besten Wochenenden im Jahr nähere ich mich der Essenz meiner Fotos.

Habe ich gerade keine Kamera zur Hand, begeistere ich mich für die Arbeit mit Holz und meinen Garten, den ich nach und nach in ein Refugium für heimische Pflanzen und Tiere verwandeln werde. Er soll mein Beitrag zur Artenvielfalt sein. Ich schaue mittlerweile lieber dem Treiben draußen zu, als mich mit Netflix zu langweilen. Neben viel Bewegung mag ich gute Musik. Jazz, alte Klassikplatten, Progressive und Metal ebenso wie handgemachte Musik und starke Melodien sind in meiner Sammlung.

Ich habe ein Faible für leckeres Essen, Fliegen und Schleifen, den Strand und die Berge. Lange, warme Tage, den späten Frühling und den Sommer. Herbst und Winter sind okay, buntes Laub und Kaminfeuer haben ihren Charme. Reisen zu dieser Zeit ebenso. Auf welche Reise freust Du dich? Wird es eine Reise mit deinem Partner oder deiner Partnerin? Nimm mich gerne mit.

Mein ‘Hochzeitsfoto’ auf dieser Seite entstand während einer meiner Hochzeitsreportagen. Meine damalige ‘Braut’ durfte auf einer Männerhochzeit ein weißes Kleid tragen. Nun weiß ich auch unverheiratet wie es ist, als beglückwünschter Bräutigam durch die Stadt zu laufen. It’s pretty awesome!

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